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ForschungszulageCheck

Quellen: FZulG, BSFZ, BMF

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Nutzung & Verbreitung

Nutzung & Verbreitung: Wie verbreitet die Forschungszulage ist

Die Forschungszulage wird zunehmend genutzt: Im EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245) sind bislang 4.938 veröffentlichte Bewilligungen erfasst, mit steil steigender Tendenz seit 2020. Die Beträge liegen überwiegend im mittleren sechsstelligen Bereich. Kursierende Erfolgs- oder Ablehnungsquoten lassen sich aus diesem öffentlichen Register nicht ableiten und werden hier bewusst nicht als belegte Zahlen wiedergegeben.

  • 4.938 Bewilligungen
  • steigend seit 2020
  • Quelle: EU-Register
  • Quoten mit Vorsicht

Stand:

Wie verteilen sich die Bewilligungen der Forschungszulage auf die Wirtschaftszweige?

Die Bewilligungen der Forschungszulage verteilen sich quer durch die forschungsintensiven Wirtschaftszweige, mit einem deutlichen Schwerpunkt im Software- und Technologiebereich. Die folgende Auszählung des EU-Beihilfetransparenzregisters (Schema SA.56245, Stand Juli 2026) schlüsselt alle 4.938 veröffentlichten Bewilligungen nach dem Wirtschaftszweig (NACE) des Empfängers auf — jede Zeile ist damit direkt am öffentlichen Register nachprüfbar. Verwandte Kategorien wie die beiden Maschinenbau-Schlüssel bleiben bewusst getrennt ausgewiesen, damit die Tabelle der Registersystematik entspricht.

Häufigste Wirtschaftszweige unter den 4.938 Bewilligungen (EU-Register SA.56245)
Wirtschaftszweig (NACE)BewilligungenAnteil
IT-Dienstleistungen83817,0 %
Maschinenbau1533,1 %
Forschung und Entwicklung1483,0 %
Maschinenbau a. n. g.1372,8 %
Programmierung1252,5 %
Elektronik und Optik (Herstellung)1052,1 %
Forschung und Entwicklung (Naturwiss./Medizin)961,9 %
Elektrische Ausrüstungen891,8 %
Metallerzeugnisse881,8 %
Chemie861,7 %

Quelle: EU-Beihilfetransparenzregister, Schema SA.56245, eigene Auszählung der Spalte Wirtschaftszweig (NACE) über alle 4.938 Einträge (Stand 2026-07-27). Die Bezeichnungen sind gekürzte Fassungen der Wirtschaftszweig-Kategorien (NACE) des Registers und identisch mit den Branchen-Labeln der Fallbeispiele; verwandte Kategorien wie die beiden Maschinenbau-Schlüssel sind bewusst nicht zusammengefasst.

Wie verteilen sich die Bewilligungen nach Unternehmensgröße im Register?

Das EU-Beihilfetransparenzregister erfasst zu jeder Bewilligung der Forschungszulage die Art des Beihilfeempfängers und macht die Verteilung nach Unternehmensgröße damit direkt auszählbar. Die folgende Tabelle trennt die 4.938 veröffentlichten Bewilligungen (Schema SA.56245, Stand Juli 2026) in kleine und mittlere Unternehmen einerseits und Großunternehmen andererseits; drei Einträge mit abweichender Einstufung sind nicht dargestellt. Die Zahlen lassen sich am öffentlichen Register nachvollziehen.

Bewilligungen nach Unternehmensgröße (EU-Register SA.56245)
UnternehmensgrößeBewilligungenAnteil
Kleine und mittlere Unternehmen3.21965,2 %
Nur Großunternehmen1.71634,8 %

Quelle: EU-Beihilfetransparenzregister, Schema SA.56245, eigene Auszählung der Spalte Art des Beihilfeempfängers (Stand 2026-07-27). Drei Einträge mit abweichender Einstufung sind nicht dargestellt.

Thema 1

Wie stark die Forschungszulage genutzt wird

Wie viele Unternehmen nutzen die Forschungszulage tatsächlich?

Auch gefragt: Ist die Forschungszulage ein Nischenprogramm? · Wie verbreitet ist die Forschungszulage?

Die Forschungszulage wird zunehmend genutzt. Im EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245) sind bislang 4.938 veröffentlichte Bewilligungen an namentlich genannte Unternehmen erfasst; jede Zeile steht für eine gewährte Förderung. Das ist die belastbarste öffentliche Zahl dazu, wie stark die Forschungszulage tatsächlich in Anspruch genommen wird. Das Register weist allerdings nur bewilligte Förderungen aus, nicht die Zahl der gestellten Anträge.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Wie hat sich die Nutzung der Forschungszulage entwickelt?

Auch gefragt: Nimmt die Nutzung der Forschungszulage zu?

Die Nutzung der Forschungszulage steigt seit Einführung deutlich. Nach den im EU-Register (SA.56245) veröffentlichten Bewilligungen entwickelten sich die Zahlen nach Gewährungsjahr von 12 (2021) über 72 (2022), 884 (2023) und 1.609 (2024) auf 2.085 (2025); für 2026 liegen bislang 276 Bewilligungen vor (Teiljahr). Die Forschungszulage hat sich damit von einem selten genutzten zu einem breit genutzten Instrument entwickelt. Die Werte umfassen nur veröffentlichte, bereits bewilligte Förderungen.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026
Thema 2

Höhe der Bewilligungen

In welcher Größenordnung liegen die bewilligten Beträge?

Auch gefragt: Wie hoch sind typische Forschungszulage-Bewilligungen?

Die bewilligten Beträge der Forschungszulage liegen überwiegend im mittleren sechsstelligen Bereich. Im EU-Register (SA.56245) entfallen die größten Gruppen auf die Bänder über 100.000 bis 500.000 Euro (rund 2.100 Bewilligungen) und unter 500.000 Euro (rund 1.240). Das Register nennt bewusst nur Größenbänder, keine exakten Einzelbeträge; eine Bandbreite darf deshalb nicht als genaue Summe gelesen werden.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Gibt es auch sehr große Bewilligungen?

Auch gefragt: Wie hoch sind die größten Forschungszulage-Bewilligungen?

Ja, größere Bewilligungen der Forschungszulage kommen vor, sind aber selten. Im EU-Register (SA.56245) entfallen auf die oberen Bänder über 2 bis 5 Mio. Euro rund 134 Bewilligungen und über 5 bis 10 Mio. Euro rund 9. Der weit überwiegende Teil der Bewilligungen liegt darunter. Auch hier handelt es sich um Größenbänder, nicht um exakte Beträge, und um veröffentlichte gewährte Förderungen.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026
Thema 3

Erfolgs- und Ablehnungsquoten einordnen

Wie hoch ist die Bewilligungs- oder Ablehnungsquote der Forschungszulage?

Auch gefragt: Wie oft wird die Forschungszulage abgelehnt? · Wie hoch ist die Erfolgsquote?

Aus dem öffentlichen Register lässt sich für die Forschungszulage keine amtliche Bewilligungs- oder Ablehnungsquote ableiten. Das EU-Beihilfetransparenzregister listet nur gewährte Förderungen und enthält keine Zahl der gestellten Anträge, also keinen Nenner für eine Quote. Quoten, die von Beratungshäusern oder in Umfragen genannt werden, stammen nicht aus der amtlichen Statistik und sind entsprechend vorsichtig einzuordnen. Eine belastbare Quote setzt eine offizielle BSFZ-Statistik zu Anträgen und Bescheiden voraus.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), Informationsflyer
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Wie zuverlässig sind Erfolgsquoten wie 84 Prozent im Maschinenbau?

Auch gefragt: Woher stammen sektorbezogene Erfolgsquoten?

Sektorbezogene Erfolgsquoten der Forschungszulage, etwa für den Maschinenbau, stammen aus Studien und Verbandsumfragen, nicht aus dem öffentlichen Register. Das EU-Beihilfetransparenzregister erlaubt zwar, die Zahl der Bewilligungen je Wirtschaftszweig auszuzählen, liefert aber keine Erfolgsquote. Solche Prozentwerte behandeln wir daher als Hinweis auf die zugrunde liegende Studie und nicht als eigenständig belegte Zahl; für eine belastbare Aussage ist die Originalstudie oder eine offizielle Statistik der BSFZ heranzuziehen.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), Informationsflyer
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026
Thema 4

Branchen und Unternehmensgröße

Welche Branchen nutzen die Forschungszulage am meisten?

Auch gefragt: In welchen Wirtschaftszweigen wird die Forschungszulage am häufigsten bewilligt? · Ist die Forschungszulage nur etwas für die Industrie?

Am stärksten nutzen IT- und Softwareunternehmen die Forschungszulage. Im öffentlichen EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245) entfallen allein auf IT-Dienstleistungen rund 17 Prozent aller 4.938 Bewilligungen; zusammen mit Programmierung und Elektronik ist der Software- und Technologiebereich mit Abstand die größte Gruppe. Es folgen Maschinenbau, Forschung und Entwicklung sowie Chemie und Medizintechnik. Die Forschungszulage ist damit nicht auf klassische Industrie beschränkt, sondern wird quer durch forschungsintensive Branchen genutzt. Das ist eine neutrale Auszählung gewährter Bewilligungen, keine Bewilligungsquote.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Nutzen eher große oder kleine Unternehmen die Forschungszulage?

Auch gefragt: Ist die Forschungszulage vor allem etwas für Konzerne? · Profitiert der Mittelstand von der Forschungszulage?

Beide nutzen die Forschungszulage, aber kleine und mittlere Unternehmen stellen die Mehrheit. Von den 4.938 im EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245) erfassten Bewilligungen entfallen rund 3.219, also etwa 65 Prozent, auf kleine und mittlere Unternehmen und rund 1.716, etwa 35 Prozent, auf Großunternehmen. Das passt zur Ausgestaltung der Forschungszulage, die kleinen und mittleren Unternehmen einen erhöhten Satz von 35 Prozent gewährt. Die Förderung erreicht damit breit den Mittelstand und ist nicht auf Konzerne konzentriert.

  • Quellen
  • EU-Beihilfetransparenzregister (SA.56245), veröffentlichte Bewilligungen
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026
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